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Die 5 Top-Trends 2005 für IT im Unternehmen

Der Jahreswechsel ist die Zeit des Rückblicks und des Ausblicks. Zu diesem Anlass prognostizieren wir die 5 Top-Trends des nächsten Jahres. Zur allgemeinen Anregung hier mein Ergebnis - die 5 Top IT-Trends für 2005:

1) Blackberry

Der IT-Support hasst sie, die Manager lieben sie: Blackberry und andere Smartphones sind einfach nicht aufzuhalten. IT-Leiter, die sich bisher dagegen gestemmt haben, werden sich wohl oder übel bald damit beschäftigen müssen. Nur nicht vergessen, sich rechtzeitig auch sein persönliches Exemplar zu reservieren!

2) Corporate Search Engines

Wie kann es eigentlich sein, dass man in den chaotischen Weiten des Internet oft schneller an Informationen kommt als auf dem eigenen Firmenserver? Im Internet ging Ruhm, Ehre und Geld an Google für intelligentes Suchen. Für eine vergleichbare Übersichtlichkeit im Datenchaos der Unternehmen winken ähnliche Lorbeeren – die angesichts der neuen Generation von „lokalen“ Suchmaschinen schon bald vergeben werden können!

3) Insourcing

Auch wenn es viele noch nicht wahrhaben wollen: Der Outsourcing-Lack hat inzwischen einige deutliche Schrammen abbekommen. Spektakuläre Flops wie im Falle Sainburrys (Milliarden-Flop bei Software) oder J.P. Morgan (Re-Insourcing von 4.000 IT Mitarbeitern) waren starke Vorboten einer Neubesinnung. Zunehmend werden wir wieder Unternehmen erleben, die ausgegliederte IT-Bereiche wieder zurückzuholen.

4) Das flexible Unternehmen

Wenn Unternehmen verändert, verkauft oder verschmolzen werden sollen, liegen die unerwarteten Hindernisse häufig in den IT-Systemen. Management-Gurus haben schon länger den warnenden Zeigefinger gehoben, dass die elektronisch Abhängigkeit Unternehmen die notwendige Flexibilität raubt. In der IT wird zunehmend darüber nachgedacht, wie eine solche Flexibilität zu erreichen ist. Gleichzeitig wird „Flexibilität“ von den Marketingstrategen der großen Anbietern zum vertrieblichen Schlagwort gepusht – und verliert dadurch einen Teil der ursprünglichen Aussagekraft.

5) Internes IT-Marketing

Viele IT Mitarbeiter haben inzwischen erlebt, wie es sich anfühlt, der Prügelknabe im Unternehmen zu sein – „unverstanden und ungeliebt“ waren die Attribute. Inzwischen wird deutlicher erkannt, dass man sich in der Vergangenheit auch nicht wirklich um das Verständnis von außen bemüht hat. Weil auch IT-Leiter bisweilen geliebt sein wollen, wird internes Marketing zunehmend zur Chefsache.

Bernhard Wurm, Wibacon

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